Sport und Kultur

Die Kultur unserer Stadt ist die Stütze unserer Zivilgesellschaft, denn hier treffen sich Menschen, die etwas verbindet – weit über soziale oder nationale Grenzen hinaus. Deshalb haben Orte, an denen Sport, Musik, Theater oder auch Gärtnerei stattfindet, integrative Kraft und fördern Solidarität.

Tennisplatz MSV Meckenheim
Tennisplatz MSV Meckenheim Bild: Meckenheimer Sportverein e.V.

Die Kultur unserer Stadt ist die Stütze unserer Zivilgesellschaft, denn hier treffen sich Menschen, die etwas verbindet – weit über soziale oder nationale Grenzen hinaus. Deshalb haben Orte, an denen Sport, Musik, Theater oder auch Gärtnerei stattfindet, integrative Kraft und fördern Solidarität.

Mein Plan

Sport und Bewegung sind Dinge, die uns im Alltag allzu oft fehlen. Ich bin ein Freund von gut ausgestatteten Anlagen für den Breitensport. Abseits der neuen Anlagen fehlt es oft an kleinen Dingen, deren Behebung nicht viel kosten würde. Hier wäre eine Bestandsaufnahme sinnvoll.

Wichtig ist mir, dass sich Kinder und Jugendliche auch einmal richtig austoben können. Es gibt nur noch einen einzigen Bolzplatz in Meckenheim – das reicht nicht. Dabei denke ich gerade auch an sozial schwächere, die wenig Anbindung an Vereine haben.

Weil viele Kinder in Zeiten von Corona ohne Schulsport gar keine Bewegung mehr bekommen, möchte ich auch hier etwas tun. Initiativen und Vereine können zum Beispiel Gärtnerprojekte starten oder Exkursionen anbieten – in örtliche Betriebe, in die Landschaft oder durch die Stadt. Die Stadt kann mit geeigneten Flächen und Räumen unterstützen.

Wenn ich in unseren Nachbarkommunen unterwegs bin, staune ich über die vielfältige Kulturlandschaft. Das können wir auch – und müssen dabei nicht alles doppelt aufbauen. Kooperationen im Bereich Kultur würden die Lasten verteilen und allen Nutzen bringen.

Meckenheim hat mit der Tradition des Obstbaus durchaus einen kulturellen Trumpf in der Hand. Die ländliche Infrastruktur ist attraktiv, die Obstbauern leisten viel. Hier könnte man ansetzen, um beispielsweise die im Aufbau befindliche Apfelroute mit Attraktionen zu bereichern. Denkbar wäre ein Apfelmuseum mit interaktivem Konzept und Einbindung der Höfe.

Ehrenamtliches Engagement ist für unsere Stadtgesellschaft sehr wichtig und kann Großes leisten. Ich möchte Ideen aus der Bürgerschaft fördern und das gegenseitige Helfen, das wir in der Corona-Krise erlebt haben, am Leben erhalten. Viele Schüler, gerade sozial benachteiligte, brauchen nun zum Beispiel Hilfe von Mitbürgern, um ihren Schulstoff nachzuholen. Wir könnten Nachhilfe auch im Freien organisieren, um das Infektionsrisiko zu minimieren. Das ist nur eine von vielen Ideen – ich bin gespannt auf mehr!