Persönlich

Ich heiße Stefan Pohl, bin 40 Jahre jung, verheiratet und habe einen 5-jährigen Sohn. Aufgewachsen in Nörvenich bei Düren, habe ich nach dem Fachabitur meine Berufsausbildung beim Technischen Hilfswerk in Bad Godesberg absolviert und danach zwei Jahre in der Bundesverwaltung gearbeitet.

Ich habe mich im Jahr 2005 dafür entschieden, an der FH Bonn-Rhein-Sieg am Standort in Rheinbach ein Studium zu beginnen. Schon während des Studiums zog es mich in die Selbständigkeit: So habe ich mit einem Kommilitonen eine Autovermietung am Standort der FH Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin eröffnet, ein Jahr später sind wir expandiert und nach Siegburg gezogen. Im Jahr 2009 begann ich am Niederrhein bei einem Discounter als Filialnachwuchskraft zu arbeiten und übernahm später meine eigene Filiale als Filialleiter.

Ende 2012 zog ich vom Niederrhein nach Meckenheim. Der plötzliche und überraschende Tod meines Vaters im Alter von 56 Jahren hatte mich in eine tiefe Krise gestürzt, ich begann hier mein Leben neu zu ordnen und startete als Unternehmensberater. Zu Beginn spezialisierte ich mich auf die Beratung von Existenzgründern, erwarb aufgrund einer unternehmerischen Rettungsaktion zusätzliche Kompetenzen in der gewerblichen Überlassung von Arbeitnehmern und der Durchführung von Seminaren. Ich unterstützte Kommunen bei der Beratung von Selbstständigen mit aufstockenden Leistungen – wir entwickelten gemeinsam Konzepte, die den Leistungsbezug beendeten, indem wir die Unternehmen des Leistungsbeziehers erfolgreich machten.

Nachdem ich mein Studium mit dem Abschluss Master of Business Administration erfolgreich abgeschlossen hatte, wurde ich 2016 Geschäftsführer der GfiB, die in Meckenheim 7 Mitarbeiter beschäftigt. Wir gewinnen medizinisches Fachpersonal aus dem Ausland für den deutschen Arbeitsmarkt.

In der SPD bin ich seit 2009. Für die Sache der Sozialdemokratie gewann mich Uli Kelber, der Menschen in seiner unnachahmlichen, netten und offenen Art überzeugen kann. Früher war ich einige Jahre Mitglied in der FDP, weil ich die Freiheit als wichtigsten unserer Grundwerte politisch vertreten sehen wollte. Freiheit funktioniert aber nur zusammen mit Verantwortung, und den Willen zur Verantwortung konnte ich in der SPD wesentlich besser erkennen.

Heute leben wir im Wohngebiet „Auf dem Stephansberg“ und genießen dort regelmäßig die Spaziergänge über die Felder oder durch den Park, wenn wir zur Hauptstraße gehen.

Was bringe ich mit?

Als Unternehmer bringe ich Führungskompetenz und Lösungsorientierung in das Amt des Bürgermeisters ein. Ich bin gewohnt strategisch zu denken, auf die Realisierbarkeit der Ziele zu achten.

Zugleich kenne ich mich mit kommunaler Verwaltung sehr gut aus: nicht nur, weil ich hier bereits gearbeitet habe, sondern auch, weil ich umfangreiche Projekte begleitet habe, etwa die Einführung der doppelten Buchhaltung im öffentlichen Finanzwesen.

Meine feste Überzeugung ist, dass wir nun an einem Punkt angekommen sind, wo wir in Meckenheim einen neuen Weg einschlagen müssen.

Was bewegt mich?

Ich möchte, dass die Generation nach uns eine bessere Welt vorfindet. Hier kann man gerade vor Ort, in der eigenen Stadt, eine Menge anstoßen und erreichen. Scheinbar kleine Dinge entscheiden oft über unsere Lebensqualität. Meine Familie ist mein Mittelpunkt und vor allem mein kleiner Sohn macht mir jeden Tag aufs Neue klar, wie wichtig diese Aufgabe ist!

Was alles möglich ist, habe ich beruflich und privat immer wieder gesehen – und das hat mich krisenfest gemacht. Neben persönlichen Schicksalsschlägen bin ich auch beruflich häufig mit Krisen konfrontiert gewesen: Unternehmenskrisen bei Kunden und politische Dauerkrisen in Regionen, die ich beruflich bereise. Die Lektion ist immer gleich: Krisen bieten Chancen für Neues und es gibt immer eine Lösung, wenn man sie nur finden will.

Warum Bürgermeister?

Meckenheim braucht gerade jetzt frischen Wind, Tatkraft und neue Ideen. Wir befinden uns derzeit in einer Krise, die die Stadt nicht verschuldet hat – aber auch sie müssen wir als Chance begreifen und Konsequenzen ziehen. Wir sind gefragt, unsere Zukunft zu gestalten.

Wann, wenn nicht jetzt?

Als Bürgermeister möchte ich für alle da sein. Jeder und jede Einzelne zählt. Denn wir haben eine Menge vor und das gute Leben ist ein Ziel, für das es sich zu arbeiten lohnt.

Ich rufe jeden einzelnen Meckenheimer dazu auf, lasst uns gemeinsam unserer Stadt eine neue, zukunftsweisende Richtung geben – am 13.09.2020 Stefan Pohl wählen!

#GemeinsamfuerMeckenheim

#ZuhauseInMeckenheim